Jahreshauptversammlung 2012

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Erpfting Sebastian Eibl ist neuer Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Erpfting. Der bisherige Amtsinhaber Helmut Scholz zog sich nach 26 Jahren – 15 Jahre davon als zweiter Vorsitzender – an der Spitze zurück. Der durch die Wahl Eibls zum Vorstand vakant gewordene Stellvertreterposten wird künftig durch Martin Rötzer besetzt, für Elke Rembold fungiert nun Sylvia Hohenreiter als Schriftführerin. Ebenfalls in geheimer Abstimmung wurde Erich Gayer in das Amt der Vertrauensperson gewählt.

 

 

 



Vor dem Urnengang zog die bis dahin noch im Amt befindliche Führungsriege Bilanz über die Ereignisse des Jahres 2011. Zum Ende seiner Dienstzeit zitierte Scholz aus einer Festansprache vom 15. November 1925: „Die Feuerwehr Erpfting blühe und gedeihe. Fern bleibe jeder Streit, jeder Hass. (...) Doch auch sei jeder pflichtbewusst, stets festzuhalten an der edlen Feuerwehrsache, stets bereit zu sein, Nächstenliebe zu pflegen, wenn der Ruf ertönt: Gott zur Ehr, den Nächsten zu Wehr.“ Sein Fazit: „Das ist heute genauso aktuell wie damals.“ Nachdem anschließend Kassier Michael Wohlhüter sein Zahlenmaterial präsentiert hatte, berichtete Kommandant Harald Rembold über die insgesamt 1257 für die Allgemeinheit geleisteten Stunden seiner 46 Aktiven (siehe „Zahlen und Fakten“). Mit Bedauern stellte er jedoch fest: „Uns fehlen zur Sollstärke leider noch drei Atemschutzgeräteträger.“ Großes Lob zollte er dafür Marius Schweighofer für dessen vorbildliche Betreuung der Erpftinger Feuerwehr-Homepage.



Neue Jugendgruppe hat bereits 231 Übungsstunden

Dass Schweighofer zudem noch große Anerkennung unter anderem vom aus Pforzen angereisten Ostallgäuer Ehren-Kreisbrandrat Martin Schafnitzel entgegennehmen durfte, lag an seiner Arbeit als Jugendwart. Denn in dieser Funktion hat er im zurückliegenden Jahr neun Feuerwehranwärter gewonnen und so dafür gesorgt, dass es unter den Erpftinger Floriansjüngern wieder eine Jugendgruppe gibt, die bereits 231 Übungsstunden absolviert hat.

Für Bürgermeister Norbert Kreuzer ist diese Entwicklung ein Indiz dafür, dass es unter den Jugendlichen wieder ein Interesse an der eigenen, heimischen Feuerwehr gibt und so auch „die Erpftinger Feuerwehr eine Zukunft hat“. Bevor Kreuzer fünf Brandschützer mit dem Stadt-Ehrentaler auszeichnete und an die Feuerwehrjugend den obligatorischen Zuschuss überreichte, bestätigte er der Versammlung: „Die Stadt weiß diesen ehrenamtlichen Dienst sehr wohl zu schätzen.“

Die Führungsspitze aus Landsberg, Kommandant Karl-Heinz Novy und Vorstand Franz Geier, zollten den Erpftinger Kollegen Anerkennung für die kameradschaftliche Zusammenarbeit. Novys Wunsch: „Haltet zusammen, dann lassen sich viele Probleme lösen.“

Zum Schluss schnitt er ein ebenso aktuelles wie kritisches Thema an: „Bevor jemand Fotos während oder nach einem Einsatz macht, braucht er die Genehmigung des Einsatzleiters.“ Überdies müssten auf Bildern, die im Internet veröffentlicht werden, Erkennungsmerkmale wie Autokennzeichen, Aufschriften, Haus- und Straßenschilder unkenntlich gemacht werden. „Wegen solcher Verstöße gibt es bereits Anzeigen“, warnte Novy. (her)

 

Quelle: Landsberger-Tagblatt

Autor:    Ludwig Herold

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